Funktionsweise von Bautrocknern/Bauentfeuchter

Alles über die Funktionsweise eines Bautrockners, sowie die darin verbauten Einheiten, erläutern wir in nachfolgendem Artikel

Die Funktionsweise eines Bautrockner und Luftentfeuchter lässst sich einfach beschreiben. Ist der Bautrockner in einem geschlossenen Raum aufgestellt und betriebsbereit, wird durch im Bauentfeuchter verbaute Ventilatoren feuchte Luft aus der Umgebung angesaugt. Dabei gelangt der Luftstrom mit feuchter Luft in ein geschlossenes Kühlsystem, in welchem eine Luftfeuchtigkeit von über 100% erreicht wird. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit kondensiert der Wasserdampf und dass dass dabei kondensierte Wasser wird entweder über einen Auffangbehälter (Wassertank) oder einen Schlauchanschluss abgeführt. Die kühle Luft wird anschließend erwärmt und wieder in den Raum zurückgeführt. Die zurückgeführte Luft ist nicht nur wärmer, wodurch die Räume auch erwärmt werden, nein Sie verfügt auch über eine geringere Luftfeuchtigkeit und kann dadurch deutlich mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Dadurch kann auf schonende Weise Feuchtigkeit aus Böden (Zementestrich), Decken und Wänden (Putz) gezogen werden.

Funktionsweise eines Bautrockners - Schematische Darstellung - Innenleben eines Bautrockner Luftentfeuchter

Durch die Funktionsweise eines Bautrockner / Luftentfeuchter lassen sich so bis zu 80 Liter Feuchtigkeit an einem Tag aus der Raumluft und somit aus Putz und Zementestrich ziehen. In regelmäßigen Abständen misst man die Feuchtigkeit in Wänden mit einem Feuchtemessgerät, auch als Feuchteindikator oder Feuchte-Detektor bekannt. Hiermit lassen sich Baufeuchtemessungen an Böden, Decken und Wänden vornehmen und ablesen.